Wien
8. März: So war unser Einsatz rund um den feministischen Kampftag in Wien!
Rund um den 8. März waren wir in Wien am Start, um wieder genau das zu tun, wofür wir angetreten sind: Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und den Betroffenen nicht nur mit Worten, sondern mit Taten den Rücken freihalten.
Mit Teachers for Future in den Klassenzimmern
Schon vor dem eigentlichen Demo-Tag ging es für uns an die Schulen. Gemeinsam mit Teachers for Future haben wir eine Schulaktion auf die Beine gestellt, um das Thema Gleichberechtigung und männliche Verantwortung direkt in den Unterricht zu holen.
Schüler*innen haben sich in eigenen Einheiten mit der Frage beschäftigt, was #takepartnotspace für ihren Alltag bedeutet. Das Ergebnis: Richtig starke Fotos und Videoclips mit unseren ausgedruckten Buchstabe-Schildern, die im Netz gezeigt haben, wie junge Männer und Jugendliche Zivilcourage verstehen.
Vom Demoblock bis Besen schwingen
Am 8. März selbst waren wir bei der großen Take Back The Streets-Demo von der Stadthalle bis zum Held*innenplatz dabei und haben an verschiedenen Ecken mit angepackt:
Mit eigener Haltung im Block
Wir waren als eigener Block im Demozug unterwegs, um unübersehbar Flagge zu zeigen und andere Männer direkt anzusprechen.
Aktion „Stillgelegt“
Bei der Kundgebung am Held*innenplatz haben wir mit unserer symbolischen Performance „Stillgelegt“ auf die Straße gebracht, wie tief patriarchale Gewaltstrukturen in unserer Gesellschaft leider immer noch sitzen.
Hands-on im „We Kehr A Lot“-Team
Weil Hausaufgaben machen bei uns wörtlich gemeint ist, haben wir uns am Ende wieder Schnapper, Handschuhe und Müllsäcke geschnappt. Als We Kehr A Lot-Care-Team haben wir den Müll entlang der Demoroute und am Held*innenplatz eingesammelt, damit diese Sorgearbeit nicht an den Organisatorinnen hängen bleibt.
Danke an alle von Teachers for Future, an die Schulen, die mitgemacht haben, und an alle Leute, die am 8. März mit uns auf der Straße waren. Weiter geht’s – jeden Tag!